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AKUSTIK GITARRE 1/08 new scene

Wunderbares auf der Wuchtbrume - Markus Kaiser
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Steigerung bei „A Friday Night in Bocholt“: Gut, besser, Peter Finger

BOCHOLT  Wer immer schon mal wissen wollte, wie man in zehn Liedern elf verschiedene Gitarrenstimmungen benutzt, der war am Freitagabend in der Alten Molkerei genau richtig. Denn dort gastierte mit Peter Finger, Peter Kroll-Ploeger und Markus Kaiser ein Gitarrentrio, das sich nicht nur aufs Stimmen der Instrumente verstand.

 „A Friday Night in Bocholt“ hieß der wunderbare Abend, der ganz der Akustikgitarre gewidmet war und nicht nur Liebhaber dieses Saiteninstrumentes begeisterte. Kaiser eröffnete das Konzert mit seinen selbst komponierten Stücken wie „Shopping“ das hektischen Einkaufsstress in Oberhausen vertont oder „Decisions“ wo man hört, wie Kartons gepackt werden, ein Lkw nicht anspringen will und wie es schließlich klingt, wenn man endlich dort ankommt wo man hin will. Poetische Gitarrenklänge gab es bei „Smile like rain“ und richtig temporeich wurde es zusammen mit Kroll-Ploeger in dem Stück „Train is coming“. Hier steigerte sich die flirrende Dynamik der Gitarren zusehends, um den Zuhörern in etwas ruhigeren Passagen eine kleine Pause zu gönnen. Kroll-Ploeger löste Kaiser auf der Bühne ab. Er ist ein Meister im Stahlsaiten-Zupfgitarrenspiel und egal, ob er einen Walzer spielt oder das Spiderman-Thema aufnimmt, es macht Spaß, ihm zuzuhören und sein Gitarrenspiel zu genießen.

 Alle drei Musiker beherrschen ihr Instrumente virtuos, dennoch hieß die Steigerung an diesem Abend: gut, besser, Peter Finger. Wenn Finger spielt, erklingen Töne die tiefer als das tiefste Meer und weiter als der Horizont erscheinen und einfach nur zum Träumen einladen. Seine Stücke bräuchten nicht mal Namen, denn sie entfalten ihre Sogwirkung sobald der Maestro in die Saiten greift. Manchmal sind die Reisen auf die Finger sein Publikum mitnimmt, rasant, gar hektisch doch dabei immer von einer unglaublichen Virtuosität.

Zum Abschluss spielten die drei Gitarristen gemeinsam die Zugabe, die gleichsam ein Feuerwerk der guten Laune bot. Wenn es nach den Zuhörern gegangen wäre, hätte „A Friday Night in Bocholt“ noch bis in die frühen Morgenstunden gehen können. 
VERA TIMOTIJEVIC Bocholter-Borkener Volksblatt [10.12.2007]


Impulse für die Gitarrenszene

Workshop in der Dom-Musikschule: Gitarrist Markus Kaiser hat die Zupf- und Anschlagtechniken auf der Akustikgitarre mit „Funky Picking“ erweitert. Für die Gitarren-Initiative Niederrhein stellte er die Technik vor.
Von CORNELIA KRSAK XANTEN [ 24.11.2007 ]

Eingeladen hatte ihn Jürgen Slojewski, der Kaiser schon seit langem kennt. „Wir versuchen seit Anfang des Jahres, die hiesige Gitarrenszene mit der Gitarren-Initiative Niederrhein zu beleben“, berichtete Slojewski. Konzerte mit klassischer Musik und Bossa Nova-Klängen haben bereits stattgefunden und stießen auf gute Resonanz. „Jetzt habe ich mir gedacht, wenn wir die akustische Gitarre in den Mittelpunkt stellen, müssen wir auch mal in die Picking-Szene reingehen, und Markus Kaiser ist einer der führenden Leute“, erklärte Slojewski.

Gut besucht. Der Initiator freute sich über die rege Teilnahme am Workshop. Eine altersgemischte Gruppe aus zwölf Gitarristen drängte sich im Orgelraum. „Beim Funky Picking übertrage ich schnelle, hip-hop-mäßige Akzente auf die Sologitarre. Ich habe so einen Weg gefunden, das ganze moderner zu gestalten“, erklärte Kaiser seine besondere Spieltechnik. Wie sich das live anhört, demonstrierte der Gitarrist gleich zu Beginn des zweistündigen Workshops an einem Jazz-Klassiker: „Watermelon Man“ von Herbie Hancock. Beim Fingerstyle werden die Saiten der Gitarre mit den Fingern der Anschlaghand gezupft und nicht wie bei der Schlaggitarre mehrere Saiten gleichzeitig mit dem Daumen angeschlagen. „Macht euch so was Spaß“ fragte Kaiser nach der kurzen musikalischen Demonstration? Kollektive Zustimmung von den Teilnehmern.

Die neue Technik in dieser kurzen Zeit richtig zu lernen, war kaum möglich. „Ich möchte euch einfach ein paar Ideen mitgeben und neue Wege eröffnen“, sagte Kaiser. Dann ging er daran, die Teilnehmer in kleinen Schritten an das Funky Picking heranzuführen. „Es geht heute nur um die rechte Hand“, verkündete der Kursleiter und ließ zunächst einen einfachen Akkord auf der E- und D-Saite spielen. „Ich werde euch jetzt ärgern, wir spielen zwei Stunden nur diesen einen Akkord“, feixte Kaiser.

So eintönig, wie das klang, war es aber ganz und gar nicht. Kaiser ließ Akkorde langsam und schnell spielen, variierte mit Oberstimmen und Rhythmen und legte immer wieder eine „Schüppe“ drauf. Dabei ging er individuell auf die Teilnehmer ein, die auf unterschiedlichem Niveau spielten. Wie es klingt, wenn man diese Spielweise jahrelang trainiert hat, davon konnten sich Musikfreunde nach dem Workshop bei Markus Kaisers Konzert im Rokokosaal des Dombauvereins überzeugen.

Rheinische Post


gitarrissimo 18. September 2007

"Mit seinen CD-Produktionen "in motion" und "smile like rain" ist er nun als Soloinstrumentalist unterwegs und offenbart sich dem Publikum nicht nur als exzellenter Fingerstylegitarrist sondern auch als charmanter, kurzweiliger Entertainer.

Und den Beweis blieb Markus Kaiser nicht schuldig. Abseits des kommerziellen 3 Akkorde-Rock erlebte das Publikum, wie aus einem einfachen Instrument der Spiegel aller denkbaren und erlebbaren menschlichen Emotionen werden kann, das eine einzige Gitarre komplexe Geschichten zu erzählen vermag. Auf Gesang kann Markus Kaiser verzichten, Worte werden überflüssig, würden die Ausdruckskraft des Instrumentes schmälern, sogar einschränken. Markus Kaiser genießt man am Besten wie eine gute Schokolade, einen kräftigen Mokka, einen Jahrhundertwein - nämlich pur! Mit einer Ausnahme, wenn er seine Frau begleitet und das Duo als "Milchkaffee Blau" auftritt."
28.09.2007, www.kurinnrw.de

Harald Neumann


"smile like rain"

CD-Produktion © 2007 by Wonderland Records

Selbst wenn Menschen lächeln haben sie den leichten Schein des Regens im Gesicht.
"Smile like rain" ist der Titelsong des Wonderland-Deputs von Markus Kaiser.
12 Instrumental-Songs erzählen von tiefen Gefühlen ("The smile of Mamadu", "Sad" oder "Alles wird gut") von unglaublichen Orten ("Soft Stones") und Banalitäten, mal luftig-leicht aus dem Einkaufszentrum ("Shopping"),
mal bolzig-platt ("Game-Shows") aus der Welt des Privatfernsehens.

"Smile like rain" ist so etwas wie der musikalische Heimathafen von Markus Kaiser.
Nach 20 Jahren Studio-, Jazz- und Rock-Erfahrung, nach Radio und TV-Einsätzen
reicht eine Steelstringgitarre mit überwiegend Standard-Tuning.

Zahlreiche Kollegen-/Innen (Jaques Stotzem, Tommy Emmanuel, Diane Ponzio, Don Ross und Tony McManus), mit denen man die Bühne teilen konnte, sind mit Hörproben versorgt worden - ob sie wollten oder nicht.
Tommy sagt:"Guter Sound.".
Diane genießt die Platte auf dem Rückflug nach NY.
Jaques hört einen Hauch von Tuck Andress.

Alles in Allem also: Daumen hoch und weitermachen!
[ 07.07.2007 ]

all compositions by Markus KAISER / Edition Dream Dancer
LC 07093
order no. WR 9046


Press Review:

Der Schein des Regens

Auftakt der 20. Wehofener Kleinkunstwoche. Gitarrist Markus Kaiser
überzeugt mit virtuosem Gitarrenspiel

Markus Kaiser demonstrierte jetzt auf gewohnt hohem Niveau sein
virtuoses Gitarrenspiel. Zum Auftakt der 20. Wehofener Kleinkunstwoche
ließ er das Publikum in der Alten Schmiede seine Liebe zur Musik mit
jedem Ton spüren.
"Normal brauche ich, um ein Stück richtig gut spielen zu können, zehn bis
zwölf Jahre", scherzt der außergewöhnliche Musiker, während er die
Gäste mit jedem neuen Titel in eine andere Welt entführte. Seine reinen
Instrumental-Stücke erzählen ganze Geschichten, Passagen aus seinem
Leben und alltägliche Beobachtungen. Dabei versinkt Markus Kaiser
selbst in sein Spiel. Wie in Trance zupft er, mit geschlossen Augen, leicht
mit dem linken Fuß wippend, die Saiten seiner Gitarre. Der Mann, der seit
seinem zwölften Lebensjahr Gitarre spielt braucht keine große Show, um
mit seinem filigranen "funky jazzy fingerstyle" zu begeistern...."
David Huth
WAZ Duisburg Okt. 2006


"...dem hervorragenden Markus Kaiser zu hören. Stimmungsvoll, melancholisch,
melodiös, rhytmisch percussiv und sprudelnd virtuos ..."
WAZ Oberhausen Dezember 2005

"...brillierte Markus Kaiser mit eigenen Kompositionen, aber auch mit einer
Adaption von John Lennons "Imagine" an der Gitarre."
WAZ Oberhausen Januar 2005

"Kaiser versteht professionell und beeindruckend, sein in Irland erstandenes
Instrument zum Klingen zu bringen. Unerahnte Resonancen, weiche aber auch
kontrastbetonte Klänge erfüllten den Raum.
Kaisers Programm ist ein "Fotoalbum der Phantasie"."
Daruper Post März 2004

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